CSU ehrt langjährige Mitglieder

28.11.2016

Nachrichten aus der CSU Ortsversammlung

Bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Tiefenbach wurde die bisherige Vorstandschaft erneut wiedergewählt. Neben Berichten standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder und ein Gesprächskreis mit MdL Dr. Gerhard Hopp auf der Tagesordnung. 
Ortsvorsitzender und Bürgermeister Ludwig Prögler konnte im Gasthof Ulschmid viele Mitglieder und besonders MdL Dr. Gerhard Hopp, den Ehrenvorsitzenden, Kreisrat und Altbürgermeister Johann Müller sowie die Gemeinderäte begrüßen. Ein ehrendes Gedenken galt allen verstorbenen Mitgliedern, besonders dem im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglied Josef Müller. In seinem Jahresbericht blickte Ludwig Prögler auf die Aktivitäten des letzten Vereinsjahrs zurück. Neben vielen auswärtigen Terminen erinnerte er unter anderem an die besondere Kreisdelegierten- bzw. Kreisvertreterversammlung im Juli zur Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten in die Delegiertenversammlung im Bundeswahlkreis Schwandorf-Cham. Von 134 Stimmen entfielen dabei auf MdB Karl Holmeier 131 Stimmen. Bei der Delegiertenversammlung im November wurde dieser mit einem starken Vertrauensvorschuss mit 94,8 Prozent wieder ins Rennen zur Bundestagswahl 2017 geschickt. Bei der  Besichtigung der Tiefenbacher Firma SVT Schultze Verpackungstechnik im August erhielten die vielen Teilnehmer einen interessanten Einblick in die Firma. Einen sehr guten Besuch konnte der Vortrag von Franziska Prokopetz über den Jakobsweg verzeichnen.
In seinem Ausblick lud Prögler zur Fahrt  am 1. März zum Politischen Aschermittwoch in die Dreiländerhalle nach Passau ein. Am 16. April wird eine erneute Ortshauptversammlung mit Wahl der Delegierten zur Aufstellung der Landtagskandidaten stattfinden. Ansonsten steht das Jahr ganz im Zeichen der Bundestagswahl. „Diese dürfte nach der neuen Konstellation kein Selbstläufer werden, sondern ein hartes Stück Arbeit.“ Derzeit zählt der CSU-Ortsverband Tiefenbach 42 Mitglieder.
Als Bürgermeister gab Ludwig Prögler einen Bericht über die vielfältigen Maßnahmen der Gemeinde. Nach den verehrenden Starkregenfällen und den damit verbundenen Überschwemmungen wurde ein Konzept erarbeitet, um gegen die Folgen solcher Unwetter in Zukunft gewappnet zu sein. Erste Maßnahmen werden heuer realisiert. In diesem Zusammenhang dankte Prögler den Freiwilligen Feuerwehren für die herausragende Zusammenarbeit und betonte die Notwendigkeit einer guten technischen Ausrüstung. Abgeschlossen wurden im Vorjahr die Sanierungsarbeiten in der Kläranlage Witzelsmühle. Erfreulich ist die Fertigstellung der einfachen Dorferneuerung Bauabschnitt II im Kostenrahmen, in dem der Hauptplatz vor der Alten Schule sehr gelungen gestaltet wurde. Prögler freute sich, dass das Ensemble immer mehr zu einem Treffpunkt aller Generationen von den Eltern-Kind-Gruppen über Gartenkrümel und Jugend bis hin zu den Theaterspielern, Klöppeldamen und Besucher des Gebhard-Museums geworden ist. Es geht dieses Jahr weiter mit Bauabschnitt III. Sorgen bereiten dem Gemeindeoberhaupt die Sanierung der Außendämmung des Turnhallendaches, immer wieder tauchen neue Mängel auf. In Sachen Breitband sei man auf einen guten Weg und mit Hilfe eines Bundesprogramms können die letzten Haushalte ein schnelleres Internet bekommen. Als Glücksfall für die Gemeinde bezeichnete Prögler die neue Tagespflegeeinrichtung des BRK. Besonders stolz ist die Gemeinde, dass das Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald nicht nur ins Bayerische Bestandsverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden ist, sondern sogar den Sprung ins Deutsche Verzeichnis geschafft hat. „Zu verdanken haben wir das dem rührigen Klöppelkreis Schönsee-Stadlern-Tiefenbach, der die bei uns beheimatete Klöppelkunst weiter pflegt und weitergibt“, lobte Prögler. Einen weiteren Preis gab es für das bestens gelungene Flurneuordnungsverfahren Hannesried.
Prögler gab außerdem einen Ausblick auf kommende Projekte. Die Weichen wurden bereits gestellt für das sogenannte landwirtschaftliche Kernwegenetz und die Aufwertung des Aussichtspunktes Altenschneeberg. Ebenfalls steht die Sanierung der Wasserversorgung Altenschneeberg an.
Der Bürgermeister war sehr zufrieden mit den Maßnahmen, die allen Generationen ein attraktives und angenehmes Leben in der Gemeinde ermöglichen und das gemäß der finanziellen Möglichkeiten. So konnte die Pro-Kopf-Verschuldung abgebaut werden.
Für die erkrankte Schatzmeisterin Hildegard Rettinger trug Siegfried Zellmer einen ausführlichen Kassenbericht vor. Dieser und Albert Huber hatten die Kasse vorher geprüft und bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung, so dass einstimmig Entlastung erfolgte.
Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Neuwahlen bildete sich ein Wahlausschuss aus Ehrenvorsitzenden Johann Müller, Manfred Servi und Birgit Schultes. Da die gesamte Vorstandschaft sich wieder zur Wahl stellt, ging diese schnell und reibungslos vonstatten. Wiedergewählt wurden Ludwig Prögler als Ortsvorsitzender, Josef Königsberger und Birgit Schultes als seine Stellvertreter, Schatzmeisterin Hildegard Rettinger, Schriftführer und Ortsgeschäftsführer Thomas Saßl und die beiden Kassenprüfer Siegfried Zellmer und Albert Huber. Auch die drei Delegierten in die Kreisvertreterversammlug, Ludwig Prögler, Josef Königsberger und Birgit Schultes, und die drei Ersatzdeligierten Johann Müller, Josef Schneider und Josef Rohrmüller wurden bestätigt.
Im Anschluss konnten MdL Dr. Gerhard Hopp und Ortsvorsitzender Ludwig Prögler langjährige Mitglieder ehren. Eine Ehrenurkunde erhielten für 55-jährige Mitgliedschaft Josef Meier, für 45 Jahre Herbert Prögler, Albert Huber, Johann Müller, Johann Balk, Bruno Servi und Johann Dietz, für 40 Jahre Ernst Dirscherl, für 35 Jahre Ernst Schultes und Josef Rohrmüller sowie für 20 Jahre Monika Müller und 10 Jahre Birgit Schultes. Einige Jubilare waren krankheitsbedingt entschuldigt, ihnen wird die Ehrenurkunde nachgereicht.
MdL Dr. Gerhard Hopp dankte der Vorstandschaft und den Mitgliedern für ihren Einsatz und bezeugte den Jubilaren Respekt und Dank für ihr Durchhaltevermögen. In der anschließenden lebhaften Diskussion gab der Landtagsabgeordnete auf die vielen Fragen und Anliegen der Mitglieder Antworten. Moniert wurde die personelle Unterbesetzung des Amtes für Ländliche Entwicklung in Tirschenreuth, so dass Vermessungen noch nicht eingetragen werden konnten. Hopp kannte dieses Problem und sicherte zu, dass eine Personalaufstockung gewünscht und unterstützt wird, schließlich sei die Dorferneuerung ein großer Vorteil. Wichtiger Punkte in der Diskussion waren die kommende Bundestagswahl und die aktuelle Flüchtlingssituation, deren Fluchtursachen nach wie vor nicht gelöst sind. Auch die Sicherheit, um die viele Bürger besorgt sind, wurde angesprochen. „Viele Vorschläge u. a. für mehr Polizei und mehr Grenzkontrollen kamen von der CSU, jetzt werden sie langsam umgesetzt“, so Hopp. „Bei den Aufwendungen für die Integration ist Bayern Spitzenreiter, wir tun mehr als alle anderen.“ Hopp erinnerte an das Elterngeld und speziell das Landeserziehungsgeld der CSU, das junge Eltern in der Wahlfreiheit unterstützen möchte. Einig war man sich darüber, den Mitbürgern mit Sachargumenten Politik erklären zu wollen. Angesprochen wurde auch die finanzielle Situation von Gemeinden in Randregionen und den Kommunalfinanzausgleich. MdL Dr. Gerhard Hopp sagte zu, er werde die vielfältigen Anregungen mitnehmen und vertreten.

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