Dorferneuerung: Es geht voran

Mit verschiedenen Maßnahmen im Zeitplan

Dorferneuerung: Es geht voran

Ort
Tiefenbach

Veranstalter
Gemeinde Tiefenbach

Termine
Sa, 14.07.2018

In der Ortsmitte von Tiefenbach haben zurzeit die Bauarbeiter das Sagen. An mehreren Baustellen gleichzeitig sind sie fleißig am Werkeln, um die im Rahmen der Einfachen Dorferneuerung von der Gemeinde geplanten Maßnahmen ja rechtzeitig zu Ende zu bringen. Bis Jahresende müssen sie abgeschlossen und abgerechnet sein, angesichts des aktuellen Baufortschritts dürfte dies zu schaffen sein. Seit Frühjahr werden die im Bereich der Kirche im Vorjahr begonnenen Arbeiten von der Firma Bauer, Niedermurach, fortgesetzt. Hier ist in den vergangenen Monaten einiges geschehen. So sind die Blockstufen der Haupttreppe zur Kirche durch neue ersetzt worden. Die hintere Treppe ist abgebaut worden, an der Stelle entsteht ein überdachter Info-Pavillon mit E-Bike-Ladestation, Info-Tafel und Sitzmöglichkeit.

Die wuchtige Mauer, angefangen von der Zufahrt zur Alten Schule bis zur einstigen hinteren Kirchentreppe, wurde sandgestrahlt und optisch aufgewertet. Damit verbunden war eine aufwändige Sanierung der Mauerfugen. Ein Teil der Mauerkronen war aus Beton. Diese wurden abgenommen, an ihre Stelle kommen welche aus Naturstein. Neu verlegt wird in diesen Tagen das Granitpflaster auf dem Kirchenvorplatz.

Was noch ansteht, ist unter anderem die Gestaltung des Umgriffs beim Kriegerdenkmal. Die Böschung unterhalb der Alten Schule wird modelliert und im Herbst angepflanzt. Zudem werden die Granitsockel entlang des inzwischen gepflasterten Weges von der Kirche zur Alten Schule, auf denen einmal die Plastiken für den Ludwig-Gebhard-Skulpturenweg ihren Platz finden werden, aufgestellt.  An verschiedenen Stellen wird das Geländer ergänzt oder neu angebracht. Zwei zusätzliche Brennstellen (bei der Kirchentreppe und im Bereich des Kriegerdenkmals) sorgen für bessere Ausleuchtung des Areals. Nicht außen vor bleibt der einstige Kree-Keller: Er wird zum Domizil für Fledermäuse und erhält eine neue Holztüre.

Bei einem Teil der umfangreichen und zeitaufwändigen Arbeiten, die im Rahmen der Einfachen Dorferneuerung durchgeführt und durch das Amt für Ländliche Entwicklung gefördert werden, ist bekanntlich die Kirche mit im Boot. Dazu zählen die Sanierung des Kirchensockels und die Gestaltung einer barrierefreien Rampe am hinteren Kircheneingang. 

Ebenfalls große Fortschritte gemacht hat der Bau des Parkplatzes an der Hauptstraße 22. Auf einem Teil der Fläche, wo früher das so genannte Kree-Haus gestanden ist, können nun acht Auto abgestellt werden. Für die Rangierflächen und einen Behindertenparkplatz wurden versickerungsfähiges Pflaster in Muschelkalkoptik, für die restlichen Parkflächen betongraues Rasenfugenpflaster verwendet. Am südöstlichen Ende des Parkplatzes, dessen Umfeld noch begrünt und bepflanzt wird, wird eine zusätzliche Straßenlampe installiert. Ganze Arbeit geleistet haben die Männer der Baufirma Kumschier aus Rhan auch, als sie die Natursteinmauer an der Westseite ergänzt haben.

Die Arbeiten im Umfeld des Gasthofes „Russenbräu“ beginnen ebenfalls in den kommenden Wochen.  So wird in diesem Bereich unter anderem der an der Schönauer Straße gelegene Parkplatz mit Rasenfugenpflaster gestaltet, die Rangierflächen mit Muschelkalk-Betonpflaster. Der Auftrag hierfür ging an die Schönseer Firma Spichtinger. Der Schilderwald soll verschwinden, gedacht ist an eine einheitliche und optisch ansprechende Beschilderung.  Somit erhält die komplette Anlage am Ortseingang Richtung Schönau ein freundlicheres und attraktives Gesicht.

Ganz wichtig bei der Maßnahme: Die öffentliche Nutzung der bisher privaten Parkplätze wird vertraglich langfristig gesichert.  An den Kosten beteiligt sich selbstverständlich anteilsmäßig der Besitzer des Gasthofes Russenbräu. 

 Die Chancen, die die Einfache Dorferneuerung bietet, hat die Gemeinde jedenfalls genutzt. Alle Projekte, die zurzeit oder noch verwirklicht werden, tragen dazu bei, den Ort enorm aufzuwerten und die Lebensqualität zu steigern. Und da passt es ganz gut, dass eine Privatperson kräftig in ein Mehrfamiliengebäude an der Hauptstraße investiert und dort vier Wohnungen geschaffen hat.



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