OGV Versammlung

Obst- und Gartenbauvereine des Teilbereichs Waldmünchen versammelten sich in Tiefenbach im Russenbräusaal.

OGV Versammlung

Ort
Tiefenbach

Veranstalter
OGV Teilbereich Waldmünchen Tiefenbach

Termine
Mi, 27.02.2019

Die diesjährige Frühjahrsversammlung der Obst- und Gartenbauvereine des Teilbereichs Waldmünchen fand im Russenbräusaal in Tiefenbach statt. Gottfried Frielingsdorf, Vorsitzender des Teilbereiches Waldmünchen im Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege Cham, begrüßte am Mittwochabend die Teilnehmer der einzelnen Ortsvereine. Weiter überbrachte er die Grüße des 1.Vorsitzenden des Kreisverbandes und Landrat Franz Löffler. Dieser ließ seinen Dank und die Anerkennung für die geleistete Arbeit übermitteln.


Bürgermeister Ludwig Prögler begrüßte die Anwesenden sehr herzlich in der Gemeinde Tiefenbach. Anschließend stellte die Vorsitzende des OGV-Tiefenbachs den Verein und die Gemeinde kurz vor. Der Verein wurde bereits 1904 als Ortsverschönerungsverein gegründet mit dem Anliegen, eine Geröllhalde zu verschönern, den heutigen Kalvarienberg. Für das Jahr 1905 finden sich Aufzeichnungen über Obstbaumanlagen und es  wurden bereits Kreuzwegstationen angelegt. Im Jahre 1920 wurde aus dem Verschönerungsverein der Obst- und Gartenbauverein Tiefenbach. Für die anschließenden Jahre finden sich keine Aufzeichnungen mehr.


Im Jahre 1985  wurde der Obst-und Gartenbauverein wieder neu belebt und inzwischen gehören 225 Mitglieder dem Verein an. Der Verein steht allen interessierten Mitbürgern mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um Fragen der Gartengestaltung und Pflege geht. Während des Jahres bietet der OGV  ein umfangreiches Programm an, ob Ausflüge oder Wanderungen, Bastel- und Floristikkurse oder auch Kochkurse. Viel Arbeit erledigt der OGV in der weltlichen wie kirchlichen Gemeinde, ob die Pflege der gemeindeeigenen Obstbäume, die Kalvarienbergsäuberung oder der wöchentliche Kirchenschmuck; überall sind OGV-Mitglieder aktiv beteiligt. Mit den Gartenkrümeln habe man auch eine sehr aktive Kindergruppe, die zur Zeit 63 Mitglieder zählt.


Renate Mühlbauer, Kreisfachberaterin vom Landratsamt Cham, stellte das Jahresprogramm 2019 vor. Unter anderem wäre da zunächst das Gartenpfleger-Seminar des Kreisverbandes vom 13. bis 16. März im Hotel am Regenbogen in Cham. Behandelt werden verschiedene Themen, wie Baum- und Sträucherschnitt. Auch sehr interessante Vorträge werden angeboten, z.B. referiert Hans Laumer über die „Initaive Blühende Gemeinde Zandt“. Und aus dem Kreisverband Kulmbach konnten sehr kompetente Referenten gewonnen werden, die zum Einen über Wildbienen und zum Anderen über die Sortenwahl beim Walnussbaum referieren. Anmelden können sich Interessierte für die 4 Tage beim Landratsamt Cham, Sachgebiet Gartenkultur und Landschaftspflege Tel. 09971/78396. Die Teilnahme ist kostenlos und für jedermann zugänglich.


Weitere Schnittkurse z.B. in Rötz am 23. März werden auf Vereinsebene angeboten und werden in der Tagespresse bekannt gegeben. Der Arbeitskreis Ökologie bietet Exkursionen zur den Naturschätzen der Burgruine Runding am 15. Juni und zum Klammerfelsen in Herzogau am 07.Juli an. Auch grenzüberschreitende Aktionen sind im Angebot, z.B. die Ausstellung „Garten des Böhmerwaldes“ in Klattau. Für die Kinder- und Jugendbetreuer gibt es am 25.Mai eine  Fortbildungsveranstaltung; dabei wird die Haselmaus besonders hervorgehoben werden. Der Schwerpunkt der Arbeit des Kreisverbandes ist das Thema „Hier blüht es für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Co!“ Durch das Volksbegehren hat das Anliegen, das der Verband schon jahrelang verfolgt, einen neuen Anschub bekommen. Um die Mitglieder und die Gemeinden bei der Anlage insektenfreundlicher Flächen zu unterstützen beschafft der Kreisverband zertifiziertes Saatgut. Bei Interesse kann im Landratsamt nachgefragt werden. Wichtig ist aber auch die richtige Pflege der Anlage, da ist weniger weit mehr. Gemäht werden sollten insektenfreundliche Flächen, wenn überhaupt, nur einmal im Jahr, nämlich im Frühling, wenn die überwinterten Insekten ausgeflogen sind und der Nachwuchs geschlüpft ist. Da ist auch ein Umdenken in der Bevölkerung notwendig. Auf gekiesten und wöchentlich gemähten Rasenflächen ist kein Leben möglich.


Mühlbauer lobte vor allem die Gemeinde Tiefenbach für die vorbildliche Anlage des Kreisverkehrs. Dort ist alles richtig gemacht worden, auch wenn es zwischenzeitlich viel Kritik gegeben hat.


Am Ende bedankte sich Mühlbauer und Frielingsdorf bei allen Anwesenden fürs Kommen und für die geleistete Arbeit und gab den Versammlungsort, Treffelstein, für das Frühjahr 2020 bekannt.

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