50 Jahre Gipfelkreuz

Gedenkgottesdienst am Schloßhügel in Altenschneeberg

50 Jahre Gipfelkreuz

Ort
Altenschneeberg

Veranstalter
Gemeinde Tiefenbach

Termine
Sa, 23.09.2017

Als vor 50  Jahren das Gipfelkreuz auf dem Schlosshügel aufgestellt worden ist, war es kühl und regnerisch. Ganz anders am Samstagnachmittag: Angenehmes Herbstwetter begleitete die Männer, Frauen und Kinder, die sich auf dem Berggipfel zu einem Gedenkgottesdienst eingefunden hatten. Pfarrer Albert Hölzl fand dabei die passenden Worte und erinnerte besonders an die Personen, die vor einem halben Jahrhundert das hölzerne Kreuz errichtet hatten.


Doch zunächst musste der Aufstieg auf der schmalen Natursteintreppe bewältigt werden. Und nicht wenige wollten bei diesem feierlichen Gottesdienst an exponierter Stelle in freier Natur dabei sein. Pfarrer Albert Hölzl zitierte zunächst aus einem vor 50 Jahren erschienenen Zeitungsbericht über die Aufstellung des Gipfelkreuzes und freute sich, dass sich auch an diesem Tag so viele – es waren weit über hundert Personen  – an diesem besonderen Ort eingefunden hatten.


Berge übten ja seit jeher eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen aus. Die, die schon einen Gipfel bestiegen haben, müssten feststellen, dass das, was einem da auf dem Gipfel begegnet, nicht von Menschen machbar sei. Das sei einem Anderen, einem Stärkeren, einem Größeren als den Menschen  - nämlich Gott - vorbehalten. Menschen hätten  auf Berggipfeln Denkmäler gesetzt, Kreuze aufgestellt, die weithin sichtbar und anderen Menschen Ansporn seien, diese Gipfel zu erreichen. Auch heute habe man sich auf den Weg zum Gipfel gemacht, so der Geistliche, und sicherlich seien viele überwältigt von der Aussicht und von dem, „was uns hier geschenkt wird“. Menschen hätten hier aber auch Gott erfahren.


Pfarrer Hölzl dankte daher allen, die vor 50 Jahren keine Kosten und Mühen gescheut haben, dieses Gipfelkreuz zu errichten. Er lud ein, immer wieder hierher zu kommen, „nicht nur um die Aussicht zu genießen, sondern auch um Gott zu erfahren“.


Nach dem „Abstieg“ bestand die Möglichkeit sich zu stärken. Die FFW Altenschneeberg hatte hierfür alles bestens vorbereitet und das Angebot wurde gerne angenommen.

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