„Vegetationsbrand“ in Altenschneeberg musste bekämpft werden
Ort
Tiefenbach
Veranstalter
Feuerwehren im KBM-Bereich Tiefenbach
Termine
Do, 25.09.2025
Das angenommene Szenario bei der Aktionswoche der Feuerwehren im KBM-Bereich Tiefenbach war ein Vegetationsbrand auf dem Schlosshügel bei Altenschneeberg. Am Donnerstagabend rückten dazu zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren aus. Kreisbrandmeister Martin Holler orderte vorab die wasserführenden Einsatzfahrzeuge zum Parkplatz nahe der Einsatzstelle und aufgrund der engen Platzverhältnisse hielten sich die weiteren nachrückenden Kräfte im Bereitstellungsraum an der Zufahrtsstraße bei Politzka auf. Die Heimatfeuerwehr Altenschneeberg / Hoffeld war mit ihrem Tragkraftspritzenanhänger und einem Bulldog voll geländegängig und deshalb bestens geeignet, um einen Löschteich bei der Familie Senft „anzuzapfen“. Mittlerweile lief bereits der Löscheinsatz aus den Tanklöschfahrzeugen und im Ernstfall wäre eine Löschwasserzisterne mit 80 Kubikmeter zur Verfügung gestanden. Vom Löschteich aus waren sportliche 90 Höhenmeter auf einer Länge von über einem Kilometer zu überwinden und diese Leitung stellten die Wehren aus Breitenried, Irlach, Hannesried und Schönau sicher. Die Feuerwehr Tiefenbach verfügt über eine Faltbehälter mit 5000 Liter Inhalt und dieser diente als Auffanggefäß für das geförderte Löschwasser. Zudem pendelten Tanklöschfahrzeuge und brachten zusätzliches Wasser an diese Einsatzstelle. Der Einsatzleitwagen aus Waldmünchen hatte sich ebenfalls am Parkplatz postiert und diente der besseren Koordinierung und Orientierung für die Führungskräfte. Die Kreisbrandmeister Andreas Bierl, Anton Semmelbauer, Benjamin Wachter und Martin Holler hatten ein waches Auge auf die Arbeit der zahlreichen aktiven Wehrmänner und -frauen. Genau beobachteten ebenso die Bürgermeister Ludwig Prögler aus Tiefenbach und stellvertretender Bürgermeister Georg Babl aus Treffelstein den Ablauf der Übung. Mit dabei Polizeihauptkommissar Jürgen Knott und auch ein paar Zaungäste trotzten dem nebligen, windigen Herbstwetter oben auf dem Berg. Knapp zwei Stunden nach dem Alarm kam dann der erlösende Funkspruch „Übungsende“ und alle Wehren bauten wieder ab und versammelten sich am Parkplatz, wo KBM Holler jedem Einzelnen seinen herzlichen Dank für die Mitarbeit sagte. Dank galt auch der örtlichen Feuerwehr Altenschneeberg. KBM Bierl beobachtete den Schlauchaufbau von der Entnahmestelle aus und lobte die Maschinisten, welche mit dem immensen Höhenunterschied zurechtkommen mussten. Letztendlich erwies es sich als sehr hilfreich, dass ein Bereitstellungsraum eingerichtet wurde, bei den doch recht beengten Verhältnissen am Brandort. Viel Lob kam von Bürgermeister Prögler, der wie er sagte, letztmals als Bürgermeister einer Übung in der Aktionswoche beiwohnte. Sehr gut fand er die Beteiligung der Feuerwehrjugend und die immense „Menpower“, welche die Feuerwehren hier bewiesen hatte. „Ihr seid die wichtigsten Personen, wenn‘s brennt!“, stellte er abschließend fest. Dem schloss sich Georg Babl bei seinen Dankesworten an und er hofft, dass die Jugendlichen bei den Feuerwehren bald in die Fußstapfen der Älteren treten können.
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