Sitzung des Gemeinderates

Teils lange Diskussionen über die Trinkwasserversorgung.

Sitzung des Gemeinderates

Ort
Tiefenbach

Veranstalter
Gemeinde Tiefenbach

Termine
Do, 24.09.2026

Gleich zu Beginn der letzten Sitzung des Gemeinderates in Tiefenbach gratulierte Bürgermeister Martin Holler im Namen der Gemeinde Johannes Betz als Mitglied des Gemeinderates zur Geburt seines Sohnes Gabriel, den seine Ehefrau Gûlcan vor Kurzem geboren hat und überreichte ein Präsent. Beim ersten Beratungspunkt nahmen die fast vollzählig anwesenden (zwei Mitglieder fehlten) Gemeinderatsmitglieder zu drei Bauanträgen Stellung. Hier war auch ein Einfamilienhaus in Tiefenbach, Kühberg dabei und dies sei, so Holler sehr erfreulich, weil diese Baugrundstücke seit Jahrzehnten unbebaut waren. Wie so oft, ging es auch in dieser Sitzung um die Trinkwasserversorgung der Bürger und dies spürten die Menschen in Breitenried und Irlach in den letzten Tagen sozusagen am eigenen Leib, denn durch Keimbelastung musste das Wasser vor Gebrauch abgekocht werden. Glücklicherweise konnte diese Anordnung am Tag nach der Sitzung offiziell aufgehoben werden. Der Grund in Breitenried lag an dem alten und rissigen kleinen Becken im Hochbehälter. Dieses fasst 25 Kubikmeter und wird nun für die Trinkwasserversorgung nicht mehr verwendet. Dafür reicht das neuere rund 50 Kubikmeter fassende Becken leicht aus und nach der Reparatur von kleineren Rissen in diesem Behälter wiesen die notwendigen Proben keinerlei Verkeimung mehr auf. Im Hochbehälter der Wasserversorgung Irlach konnten außer einem kleinen Riss keine konkreten Ursachen für die Keimbelastung ausfindig gemacht werden. Dazu gab Bürgermeister Holler für das Sanierungs- und Strukturkonzept der Gemeinde für die Jahre 2026 bis 2030 einen Sachstandsbericht und hier wird die erste konkrete Maßnahme eine Verbundleitung von Tiefenbach aus nach Altenschneeberg sein. Hier hinterfragte ein Gemeinderat immer wieder die Aufteilung der Kosten, welch ja seit 2020 einheitlich für den gesamten Gemeindebereich berechnet werden. So fiel auch die abschließende Abstimmung mit einer Gegenstimme nicht einheitlich aus.

Nur informativ war dagegen der nächste Besprechungspunkt, in dem die Kindertagesstätte St. Stephan in Waldmünchen anteilmäßig die Kosten für eine integrative Zusatzkraft auf ein Kind aus dem Gemeindebereich Tiefenbach in Rechnung stellt. Ganze 4500 Euro fallen hier an. Beim letzten TOP 4 Bekanntgaben und Anfragen informierte Holler über einige Verkäufe im Gemeindegebiet und über Pflegemaßnahmen in gemeindlichen Waldgrundstücken durch die Waldbauernvereinigung Waldmünchen. Für den Feuerwehrgerätehausneubau in Steinlohe wurden bereits 63.500 Euro Förderung bewilligt und nun nach dem Baufortschritt kam der Zuwendungsbescheid über 104.500 Euro. Somit kann dieser Neubau weiterhin im Zeitplan seiner Vollendung entgegensehen. Abschließend bat Bürgermeister Holler um Beteiligung an einer Bürgerbefragung, welche die Gemeinde Tiefenbach kostenlos und anonym anbieten kann. Auf der Homepage der Gemeinde Tiefenbach www.tiefenbach-opf.de ist ein Link, sowie ein QR-Code hinterlegt, mit dem man direkt zu der Umfrage gelotst wird.

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