Brunnen sichert Trinkwasser

Arbeiten jetzt endgültig abgeschlossen.

Brunnen sichert Trinkwasser

Ort
Tiefenbach

Veranstalter
Gemeinde Tiefenbach

Termine
Mi, 24.08.2022

Die Wasserversorgung hat in der Gemeinde Tiefenbach schon seit längerem oberste Priorität. Mit dem Bau eines Tiefbrunnens wurde sie optimiert und auf sichere Füße gestellt. Somit konnte eine Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser geschaffen werden. Dieser Tage fanden nun die letzten Abnahmen beim Hochbehälter An der Walk statt.

Dort hatten sich Bürgermeister Ludwig Prögler, Geschäftststellenleiter Hans Braun, Wasserwart Stefan Ruhland, Wolfgang Rohrmüller vom Ingenieurbüro Brandl & Preischl sowie Alfred Kempinger von der gleichnamigen Firma aus Arnschwang eingefunden.

Prögler informierte, dass das Projekt Tiefbrunnen mit der Probebohrung 2019 ins Laufen gebracht und eine zusätzliche Wasserförderstelle wenige Meter neben dem Hochbehälter erschlossen wurde. Mit einer Schüttung von mehr als eineinhalb Liter pro Sekunde kann Wasser bei Bedarf dem Hochbehälter zugeführt werden. Somit hat man nun vier Zuläufe, drei Quellen und den Tiefbrunnen, die in den Hochbehälter eingespeist werden. Dass sich der neue Tiefbrunnen in direkter Lage zum Hochbehälter An der Walk befindet, bezeichnete Prögler als Glücksfall. So seien Kosten eingespart worden.

Wolfgang Rohrmüller berichtete, dass sich der Brunnen in einer Tiefe von 43 Metern befindet. Eine 45 Meter lange Wasserleitung sei vom Brunnen bis zum Hochbehälter verlegt worden. Die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt bezifferte Rohrmüller auf rund 98 000 Euro.

Danach folgte die Installation des Hochbehälters. Der neue Zulauf aus dem Brunnen sei an das bestehende Sammelbecken aller Zuläufe im Erdgeschoss des Hochbehälters angebunden. Zur Qualitätsüberwachung des Rohwassers wurde eine Trübenmessung eingebaut. Damit können die vier Zuläufe getrennt voneinander gemessen und bei Bedarf gesondert abgeleitet werden, so Rohrmüller. Auftragnehmer für diese Arbeiten war die Firma ScharrTEC aus Hunderdorf. Die Baukosten betrugen rund 33 000 Euro. Im letzten Los ging es um die Elektroinstallation und die Steuerung; die Arbeiten führte die Firma Wasserkraft Kempinger in Arnschwang aus. Kosten: 82 500 Euro. Hier sei vor allem die Fernübertragung der Daten auf Handy oder Laptop ein großer Vorteil. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Rohrmüller auf 260 000 Euro. Eine Förderung gibt es nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben. Durch die Abnahme der Elektroarbeiten durch die Firma Wasserkraft Kempinger seien die Arbeiten zur Wasserversorgung abgeschlossen. Die Gemeinde Tiefenbach habe in den vergangenen drei Jahren mehr als 300 000 Euro in die Wasserversorgung investiert.

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